Wie kommt Deutschland wirtschaftlich wieder zurück an die Spitze? Dieser Frage ging Thorsten Frei auf Einladung von Stefan Teufel MdL am Sonntagmorgen in Deißlingen nach.
Mit Beginn der Corona-Krise hätten sich einige Parameter für die deutsche Wirtschaft zum Schlechteren verändert. Dazu zählen der Ukraine-Krieg, die US-Zollpolitik, aber auch innenpolitische Veränderungen wie zu hohe Energiepreise, eine alternde Bevölkerung, aber auch hohe Sozialausgaben. Die Energiepreise habe die neue Regierung wieder deutlich gesenkt, nun gehe es darum, die Menschen aus dem Bürgergeld wieder in Arbeit zu bringen und auch die generelle Arbeitsleistung zu steigern. Denn die oben genannten Krisen würden mehr oder weniger auf alle Industrienationen zutreffen. Diese hätten in den vergangenen Jahren aber ihre Wirtschaftsleistung zum Teil deutlich steigern können.
Leider habe die negative Entwicklung auch dazu geführt, dass ausländische Investoren oft einen Bogen um das Land gemacht und deutsche Firmen Produktion ins Ausland verlagert habe. Neben den besagten Energiepreissenkungen, dem Investitionsbooster oder dem Investitionszukunftsgesetz (Planungsbeschleunigungen, Bürokratieabbau) habe die Regierung das Land wieder attraktiver gemacht. Zudem habe es Entlastungen für Arbeitnehmer durch Senkung der Netzentgelte oder die Erhöhung der Entfernungspauschale umgesetzt.
Eine große Herausforderung seien allerdings die steigenden Lohnnebenkosten. Durch eine umfassende Gesundheits- und Pflegereform sowie eine Rentenreform müsse es gelingen, die hohen Lohnnebenkosten zu senken, um Arbeitgeber zu entlasten und den Konsum stärken zu können.
Der Staat könne Stellschrauben verändern, „aber wir haben es alle selbst in der Hand, die deutsche Wirtschaft in Schwung zu bringen“, forderte Frei. Ein erster Schritt gelinge mit einem Wechsel in der Villa Reitzenstein bei der Wahl am 8. März.
