Beim Neujahrsempfang der Stadt Bräunlingen

Beim Neujahrsempfang in Bräunlingen nahm Thorsten Frei den Optimismus von Bürgermeister Micha Bächle auf: Die Bundesregierung habe in den ersten Monaten an vielen Stellschrauben gedreht, um die Zeichen im Land wieder auf Wachstum zu drehen. Er gratulierte dem Bürgermeister zudem zur Verpflichtung für die nächsten acht Jahre im Amt.

Frei sprach von einem turbulenten Jahresauftakt, international wie national. International setze sich das Recht des Stärkeren aktuell leider immer weiter durch. „Die Weltordnung der vergangenen 80 Jahre, die uns ein Leben in Frieden, Freiheit und Wohlstand gebracht hat, gerät immer mehr unter Druck. Selten war es wichtiger, auf Diplomatie zu setzen, um weiter in Frieden und Freiheit leben zu können. Wir sollten aber nicht deprimiert ins Jahr starten. Wir wollten die Herausforderungen mit offenen Augen angehen und wir tun dies auch, etwa um unser Land resilienter zu machen.“

„Die Art wie wir leben, ist nicht in Stein gemeißelt. Wir müssen immer etwas für unser Land tun, auf allen Ebenen. Micha Bächle hat eine mutmachende Rede gehalten, obwohl die Rahmenbedingungen für die Kommunen in den vergangenen Jahren härter geworden sind. Es muss aber allen klar sein, dass wir noch mehr Prioritäten setzen müssen und uns ni9cht alle Wünsche erfüllen können.“ Der Staat unterstütze nach Möglichkeiten, so erhalte Bräunlingen rund 3,7 Mio Euro aus dem Investitionsprogramm, „aber wir müssen die Ausgabendynamik der vergangenen Jahre brechen, damit die Städte und Gemeinden wieder handlungsfähiger werden.“ Den aktuellen Kurs mit weitgehen nicht ausgeglichenen Haushalten könne man nicht weitergehen.