In der „Hart aber Fair“-Sendung am Montagabend diskutierten Thorsten Frei (CDU) gemeinsam mit Ricarda Lang (Bündnis 90/Die Grünen), Matthias Miersch (SPD) und Katja Kipping (der Paritätische Gesamtverband) über die Zukunft des deutschen Sozialstaats. Ergänzt wurde die Runde durch eine Tech-Unternehmerin sowie den Leiter des Dortmunder Arbeitsamts. Im Zentrum stand die Frage, ob das bestehende System in seiner derzeitigen Form langfristig tragfähig ist.
Mit Blick auf das Bürgergeld machte Thorsten Frei deutlich, dass sein Ziel eine deutliche Verringerung der Zahl der Leistungsbezieher ist. Er verwies auf Berechnungen von Bundestagspräsidentin Bärbel Bas, wonach bereits 100.000 weniger Empfängerinnen und Empfänger den Staatshaushalt um zwei bis drei Milliarden Euro entlasten könnten.
Frei betonte zudem die Notwendigkeit einer grundlegenden Reform: Das Bürgergeld solle perspektivisch in eine „Grundsicherung“ überführt werden. Entscheidend sei dabei die Festlegung klarer Rahmenbedingungen. Ziel bleibe, Menschen, die arbeitsfähig sind und einen Beitrag zur Gesellschaft leisten können, wieder nachhaltig in den Arbeitsmarkt und damit in die Sozialsysteme zu integrieren.
