Bei den Landtagswahlen am 8. März kandidiert Katrin Schindele für eine zweite Amtsperiode als direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Freudenstadt. Thorsten Frei unterstützte sie am Freitagabend bei einer Wahlveranstaltung in der Brändle Ölmühle GmbH in Empfingen.
Eingangs seiner Rede ging Frei auf die geopolitischen Veränderungen seit dem Kriegsausbruch vor vier Jahren in der Ukraine ein. Seither habe sich weltweit vieles verändert, mit vielen Nachteilen für das starke Exportland Deutschland. Dies zeige sich in einer hartnäckigen Wirtschaftskrise mit allen negativen Erscheinungen wie Unternehmensschließungen und Entlassungen.
Die Bundesregierung habe in den vergangenen acht Monaten an vielen Stellschrauben gedreht, um die Wirtschaft nach Jahren des Rück- und Stillstands wieder nach vorne zu bringen. Das Jahr habe mit guten Signalen aus der Baubranche angefangen. Die Prognosen seien in allen Branchen besser, aber nachhaltig sei der Aufschwung noch nicht. Dies liege auch an Faktoren, die für den Standort Deutschland im internationalen Wettbewerb von Nachteil seien.
Dazu zähle die teure Bürokratie, die die Regierung in großem Stil abbaue, oder auch Steuererleichterungen oder Energiepreissenkungen. Es müsse auch gelingen, wieder mehr Menschen in Arbeit zu bringen. Hierfür werde die neue Grundsicherung sorgen, die im Gegensatz zum Bürgergeld wieder Sanktionen für Verweigerungen vorsieht. Weitere Einsparungen seien etwa auch bei den Gesundheitskosten notwendig, denn diese seien inzwischen viel zu hoch und würden die Arbeit im Land zu teuer machen. „Das ist schlecht für den internationalen Wettbewerb“, sagte Frei. Zu Beginn des Jahrhunderts habe das Land eine ähnliche Krise durchgemacht. „Mit der Agenda 2010 der damaligen Regierung Schröder ist Deutschland sehr schnell wieder an die Spitze in Europa zurückgelehrt.“ Dies könne und müsse auch jetzt wieder gelingen.
