Thorsten Frei bei „maybrit illner spezial“: Reformen jetzt entschlossen angehen

Am Montagabend war Thorsten Frei zu Gast in der ZDF-Sondersendung „maybrit illner spezial“. Gemeinsam mit dem ehemaligen SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel, dem Politikwissenschaftler Christian Stecker und der Chefredakteurin Eva Quadbeck diskutierte er über die Folgen der jüngsten Landtagswahlen und den daraus resultierenden Reformdruck auf die Bundesregierung. Die CDU-Niederlage in Mecklenburg-Vorpommern bezeichnete Frei als „mehr als eine Zäsur“.

Vor diesem Hintergrund ging es auch um die Frage, wie die Bundesregierung mit dem Wahlergebnis umgehen und ihre Reformvorhaben weiterentwickeln muss. Für Frei steht fest: Reformen für Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftswachstum „die brauchen wir“.

Besonders die Zukunft der Rente stand dabei im Mittelpunkt. Frei betonte, dass es besser gewesen wäre, die notwendigen Reformen bereits vor 20 Jahren anzugehen. Entscheidend sei jedoch, „jetzt das Beste aus der Situation zu machen“. Die Vorschläge der Rentenkommission böten hierfür eine wichtige Grundlage. Insbesondere eine stärkere kapitalgedeckte Altersvorsorge könne dazu beitragen, die gesetzliche Rentenversicherung langfristig zu entlasten. Ziel müsse sein, dass nicht dauerhaft die Beiträge steigen und das Rentenniveau sinkt, sondern dass sich die Entwicklung umkehrt: sinkende bzw. stabilisierte Beiträge bei gleichzeitig steigendem Rentenniveau.

Auch die politische Handlungsfähigkeit der Bundesregierung war Thema. Eine Minderheitsregierung lehnte Frei klar ab: „Eine Minderheitsregierung wird in Deutschland nicht funktionieren.“

Die ganze Sendung können Sie hier anschauen.

Bildquelle: ZDF