Starke Dynamik in Mönchweiler

Von einer starken Entwicklung der Gemeinde konnte sich Thorsten Frei bei seinem Gemeindebesuch in Mönchweiler überzeugen. Von 230 Firmen, die 3000 Arbeitsplätze bieten, berichtete Bürgermeister Rudolf Fluck über seine 3000-Einwohner-Gemeinde. Doch damit sei noch nicht Schluss. Weitere Gewerbeflächen sollen erschlossen werden. Aber auch in der Gemeinde selbst hat Bürgermeister Fluck einiges vor: Ein neuer Wohnpark soll entstehen, um der Wohnungsnachfrage nachzukommen, das Kinderhaus für die Kleinsten wird um eine zusätzliche Gruppe erweitert, damit jedem Kleinkind ein Platz angeboten werden kann. Fünf Millionen Euro steckt die Gemeinde in die Erweiterung des Schulcampus und ein Bürgerhaus soll ab 2020 neue Möglichkeiten zur Begegnung der Generationen bieten. Letztlich wird das Rathaus modernisiert und barrierefrei per Lift erschlossen. Thorsten Frei zeigte sich gegenüber Bürgermeister Fluck beeindruckt, mit welcher Dynamik Mönchweiler unterwegs sei.
Wohl einzig negativ entwickelt sich in Mönchweiler der Verkehrslärm: Über 20 000 Fahrzeuge auf der B-33-Umfahrung und rund 10 000 Fahrzeuge auf der Landstraße durch den Ort belasten. Mit Blick auf eine weitere Verkehrszunahme mit dem Bau des Lückenschlusses der B 523 bei Villingen erwartet Rudolf Fluck noch mehr Verkehr. Eine Lärmschutzwand soll Abhilfe schaffen. Hier sagte Thorsten Frei seine Unterstützung zu, wenn es um Bundeszuschüsse bei der Finanzierung gehen wird. Mit verkehrsbremsenden Maßnahmen will man auf der Ortsdurchfahrt ebenfalls Beruhigungen erwirken.
Über eine wachsende Akzeptanz in Mönchweiler und dem Umland freut man sich auch in der Gemeinschaftsschule, die Thorsten Frei mit dem Bürgermeister und den Bürgermeisterstellvertretern Peter Kaiser und Wolfgang Eich besichtigte. 350 Schüler aus 25 Ortschaften besuchen die Schule, die wohl bald dreizügig verlaufen werde, berichtete Konrektor Lothar Reiner. Bei der Digitalisierung der Schule sei man in der Planung und man hoffe hierfür auch auf Gelder aus dem bestehenden Bundesprogramm.
Abgerundet wurde der Gemeindebesuch mit einem Unternehmergespräch mit Thomas Viebrans beim Prototypen-Hersteller VMR. Hier ging es unter anderem um Abschwung-Tendenzen in der Wirtschaft, zu viel Bürokratie aus Brüssel und steuerlichen Entlastungsmöglichkeiten seitens des Bundes.