Die heimische Landwirtschaft bleibt bei allem Konkurrenzdruck der Garant für die Ernährungssicherheit, betonte Thorsten Frei beim Agrartag des Maschinenrings Schwarzwald-Baar am letzten Januarwochenende. Immer mehr Menschen schätzten die Qualität der regionalen Produkte und die Union unterstütze diese Arbeit mit verlässlichen Rahmenbedingungen.
Frei betonte in seiner Rede zunächst die Ernährungssicherheit und die Pflege der Landschaft. Beides sei unerlässlich für die Gesellschaft. Entsprechend hoch müsse man die Arbeit der Landwirte einstufen. Diese leide unter einer hohen Reglementierung, die die Regierung bereits deutlich reduziert habe. Unter anderem sei die von der Ampel-Regierung abgeschaffte Agrardieselvergütung wieder eingeführt worden. Es gebe auch zahlreiche bürokratische Erleichterungen, unter anderem durch die Abschaffung der Stoffstrombilanzverordnung.
Frei betonte in seiner Rede die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch negative Entwicklungen in der Welt. Die Regierung habe auf vielen Ebenen darauf reagiert, um die heimische Wirtschaft wieder auf Kurs zu bringen. Parallel werde der Prozess der Entbürokratisierung auf allen Ebenen unter Hochdruck vorangetrieben. In einer sich rapide verändernden Welt sei das Mercosur-Abkommen ein wichtiges Signal für Europa, „auch wenn die Landwirtschaft große Probleme darin sehen.“ Angesichts beschränkter Importmengen landwirtschaftlicher Produkte sehe er hier keine allzu große Konkurrenz.
