Im Gespräch mit Aumovio-CEO von Hirschheydt

Seit seinem Einzug in den Bundestag 2013 besucht Thorsten Frei regelmäßig einen der größten Arbeitgeber in Villingen-Schwenningen: Aumovio, ehemals ein Teil von Continental. Am vergangenen Samstag sprach er dort mit CEO Philipp von Hirschheydt, der sich einen noch engeren Austausch zwischen Regierung und Wirtschaft wünscht, um den Standort Deutschland wieder zu stärken. Frei wie von Hirschheydt waren sich einig, dass es vor allem deutlich weniger Bürokratielasten geben muss. Der Vorstandsvorsitzende wünscht sich auch mehr Technologieoffenheit, die auch die Regierung von der EU erwartet.

Aumovio ist am Markt als Hersteller von Bremsen, Fahrwerke, Fahrzeugelektronik, Infotainment-Lösungen, Sensoren sowie Komponenten für das assistierte und automatisierte Fahren vertreten und kämpft mit dem aktuell schwierigen Marktumfeld für die Autobauer und will dieses verbessern. Dazu brauche es den engen Dialog der Regierung und mehr Freiheiten, um schneller und flexibler zu werden. Den engen Kontakt sagte Thorsten Frei gerne zu, betonte aber auch die großen Anstrengungen der Regierung, Bürokratie generell zurückzufahren. „Das Reporting hat ein akzeptables Maß weit überschritten. Das bindet enorme Ressourcen in den Unternehmen, kostet viel Geld und steuert nichts zur Produktivitätssteigerung bei. Das muss sich dringend und rasch ändern.“   

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