Im Austausch mit dem Kfz-Gewerbe

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Auto fahren war für die Deutschen immer ein Stück Freiheit und Unabhängigkeit. Doch das Image des Autos steckt ein wenig in der Krise. Nicht nur die Industrie klagt über schwächelnde Absatzentwicklungen. Auch das Kfz-Gewerbe sieht sich durch unterschiedliche Einflussfaktoren vor vielfältigen Herausforderungen. Digitalisierung, Elektromobilität, Konzentration, neue Wettbewerber, neue gesetzliche Vorschriften, demografischer Wandel und besonders der Fachkräftemangel sind aktuell Themen, die Betriebe und Entscheider aktuell in der Branche beschäftigen. Über Situation und Wege in die Zukunft sprach Thorsten Frei mit Präsident Michael Ziegler und Hauptgeschäftsführer Carsten Preuß vom Verband des Kraftfahrzeuggewerbes Baden‑Württemberg e.V. sowie Sven Schreijäck, Geschäftsführer der Kfz-Innung Bodensee-Hochrhein-Schwarzwald, im Autohaus Südstern in Donaueschingen.

„Nach Corona fehlen uns 20 Prozent an Neuzulassungen“, sagte Südstern-Geschäftsführer Ingo Engel zur unbefriedigenden Situation in Europa und auf dem deutschen Markt. In USA und China seien die Märkte nach der Pandemie wieder gewachsen. In Europa herrsche durch eine hohe Verunsicherung in Bezug auf Kauf von Verbrenner oder Elektroantrieb eine große Unsicherheit. Hier sei die Politik gefordert, mehr Klarheit und Sicherheit. Ziegler betonte in Bezug auf die Kaufzurückhalt aber auch, dass in der Industrie die Preise und damit auch für Autos deutlich angezogen hätten.

Ziegler forderte bessere Rahmenbedingungen, um die schleichende Deindustrialisierung zu stoppen. Er forderte aber auch von der Gesellschaft wieder mehr Leistungsbereitschaft und von der Politik Entlastungen und eine Deregulierung.

„Wir sind zu 100 Prozent Deckungsgleich“, sagte Thorsten Frei. Der fortschreitenden Deindustrialisierung und hohen Kapitalabflüsse könne man nicht länger tatenlos zuschauen. „Die reale Entwicklung haben noch nicht alle begriffen, weil der Arbeitsmarkt noch stabil ist. Aber fehlende Investitionen und hohe Energiekosten sowie hohe Steuern lassen den Wirtschaftsstandort erodieren. Wir verlieren zudem auch an Resilienz, was uns in anderen Krisen gut geholfen hatte. Ohne Industrie fehlt uns die Wertschöpfung, die wir für unseren Wohlstandserhalt brauchen“, betonte Frei und forderte günstigere Energiepreise und Steuerreformen für Unternehmen für eine bessere Konkurrenzfähigkeit und für Arbeitnehmer für mehr Kaufkraft. Zudem brauche es eine deutliche Entlastung durch einen massiven Bürokratieabbau.

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