Gastredner bei „Campus Connect“ in Villingen-Schwenningen

Beim „Campus Connect“, dem Tag der Freunde und Partner der Dualen Hochschule Villingen-Schwenningen (DHBW), war Thorsten Frei am Freitagabend Gastredner in der Neckarhalle in Villingen-Schwenningen. Er spann in seinem Impulsvortrag den Bogen von den Herausforderungen mit dem Niedergang des einstigen Weltzentrums der Uhrenindustrie in der Region, dem gemeisterten Strukturwandel und der Gründung des DHBW-Vorläufers “Berufsakademie” 1975 in die Gegenwart mit der modernen Dualen Hochschule und der aktuell wieder herrschenden Strukturkrise, dieses Mal in der Automobilindustrie, von der viele Zulieferer aus der Region stark betroffen sind.

Frei betonte dabei, dass die Hochschule mit der Ausbildung junger Menschen eine große Verantwortung trage. Denn eine wirtschaftlich gute Zukunft der Region hänge von der guten Ausbildung und dem Ideenreichtum der aktuell 2500 DHBW-Absolventen eng zusammen. Das Modell der Hochschule mit der Zusammenarbeit von Partnern aus der Wirtschaft, hier 760 Unternehmen, habe über Jahrzehnte große Früchte getragen und Baden-Württemberg zu einer der wirtschaftlich stärksten Regionen der Welt mitgeprägt. Die enge Verzahnung von Arbeiten bei den Partnern und Studium habe durch seine Praxisnähe einen besondern Reiz, der nach dem Abschluss eigentlich immer eine Anstellungsgarantie brachte und bringt. “Das ist ein einzigartiges Erfolgsmodell, um dessen tiefe Verankerung in Gesellschaft und Wirtschaft uns viele Nationen beneiden und das inzwischen oft kopiert wird, unter anderem in China“, meinte Thorsten Frei.

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