Besuch der Nachsorgeklinik Tannheim

Die Nachsorgeklinik Tannheim ist eine stationäre Rehabilitationseinrichtung in VS-Tannheim für Familien mit krebs-, herz- und mukoviszidosekranken Kindern und Jugendlichen sowie für junge Erwachsene und verwaiste Familien. Das Angebot wird derzeit durch eine Kapazitätserweiterung mehr Betroffenen zugänglich gemacht. Hierfür werden derzeit rund neun Millionen Euro in eine bauliche Erweiterung investiert. Über das Angebot und die Pläne sprach Thorsten Frei am Samstagmorgen mit der Geschäftsführer Thomas Müller, mit der ärztlichen Leitung und Aufsichtsratsmitgliedern, Landrat Hinterseh und OB Roth. Hier bot sich für den Minister Gelegenheit, mit Betroffenen über das Reha-Angebot und mögliche Verbesserungen zu sprechen.

Thorsten Frei kennt die Einrichtung durch eine Reihe von Besuchen und hat die Erweiterungsschritte seit Eröffnung 1997 immer mit Applaus verfolgt, denn die Nachfrage nach solchen Reha-Möglichkeiten ist groß und bundesweit in Tannheim in Teilen einzigartig. Er freute sich sehr für den Empfang und die Begegnung mit vielen bekannten Gesichtern.

Teilweise müssen die Betroffenen bis zu zwei Jahre nach Beantragung warten. Um dieser langen Zeit entgegenzuwirken, werde nun ein weiteres Mal investiert, betonte Geschäftsführer Müller. Bei einem Rundgang wurde schnell deutlich, wie stark die Klinik in den vergangenen knapp 30 Jahren nicht nur im baulichen, sondern auch therapeutischen Bereich gewachsen ist. Müller betonte auch, dass die Reha-Sätze zuletzt spürbar angehoben worden seien, was die finanzielle Situation der Klinik, die seit Eröffnung auf viele Spenden angewiesen ist, angehoben habe. Thorsten Frei betont, dass das Geld hier sehr gut angelegt sei. Rehabilitation käme schließlich auch der gesamten Gesellschaft zugute.   

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