Auf Einladung des Stadtverbandsvorsitzenden Johannes Hellstern war Thorsten Frei am Freitagabend wieder einmal Gast bei der CDU Villingen-Schwenningen. Hier sprach er über die Vorhaben der Regierung drückte aber zunächst Oberbürgermeister Jürgen Roth die Daumen, der sich am Sonntag, 4. Oktober, zur Wiederwahl stellt. Er wünschte Roth zudem eine hohe Wahlbeteiligung als Zeichen seiner guten Arbeit für die Doppelstadt.
Es werde angesichts vieler Diskussionen und Streit innerhalb der Koalition vieles schlecht geredet. Die Bilanz der Regierung könne sich nach eineinhalb Jahren aber durchaus sehen lassen. Viele Entlastungen sind bereits umgesetzt, lange notwendige Reformen würden jetzt endlich umgesetzt und viel Geld in die Modernisierung des Landes investiert. Leider sei in den guten Jahren zu viel in soziale Leistungen und damit in den Konsum geflossen. Dies räche sich jetzt.
Frei betonte in diesem Zusammenhang, dass Deutschland durch den aufgeblähten Sozialstaat, zu hohe Steuern und Bürokratie viel an internationaler Wettbewerbsfähigkeit verloren habe. An allen drei Stellen arbeite die Regierung: Der Bürokratieabbau sei auf allen Ebenen eingeleitet. „Man kämpft hier allerdings gegen extreme Beharrungskräfte“, beklagte Frei. Mit den Sozialreformen werden man die Sicherungssysteme stabilisieren und die Beiträge stabilisieren und das Rentenniveau über Jahre wieder erhöhen.
Eine Reihe von Fragen und Antworten rundeten den Austausch ab.
