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Unterstützung für Fabian Gramling im Wahlkreis Neckar-Zaber

Zur Unterstützung des früheren Landtagsabgeordneten Fabian Gramling, der sich nun für das Bundestagsmandat im Wahlkreis Neckar-Zaber bewirbt, besuchte Thorsten Frei mit ihm zwei Unternehmen, die sich in der digitalen wie analogen Welt für Sicherheit einsetzen, ein Thema, das Thorsten Frei als Innen- und Rechtspolitiker interessiert und vielfach beschäftigt.

 

Zunächst sprachen die beiden mit Boris Schwarz (Schwarz & Rohloff IT-Systemhaus) in Affalterbach über IT-Sicherheit in der Zukunft. Hier machte Schwarz deutlich, dass IT-Sicherheit in der Zukunft eine noch wichtigere Rolle für die Unternehmen spielen werde und damit auch die Investitionen in die Sicherung der Firmendaten. „Viele haben für ihre Nachlässigkeiten viel Geld an Hacker verloren.“ Schwarz machte aber auch deutlich, dass durch die enorm gestiegene Zahl an Angriffen („das hat sich zu einem florierenden Gewerbe entwickelt“) das Bewusstsein für mehr IT-Sicherheit gewachsen sei, aber die Kosten noch abschrecken. Aber das sei nichts anderes als eine Versicherung. „Die kostet auch Geld, aber am liebsten braucht man sie nicht.“ Und man sollte bedenken, dass ein kompletter Datenverlust in 80 Prozent der Fälle in die Insolvenz führe. Thorsten Frei zeigte sich dankbar für den Hinweis, dass man eher den Einstieg in die Sicherheit fördern sollte. „Investitionen in Hardware werden ohnehin getätigt“, meinte Schwarz.

Anschließend ging es zur Carl Hoernecke Chemische Fabrik GmbH & Co. KG in Oberstenfeld zum Gespräch mit  Geschäftsführer Thomas Hoernecke, dessen Vater das weltweit erste Pfefferspray für den Selbstschutz auf den Markt gebracht hatte. Das Unternehmen ist mit mehreren Produkten am Markt. Den größten Umsatz bringt aber das Abwehrspray. Hoernecke listete Polizeien vieler Bundesländer oder auch die Bundespolizei als Kunden auf, da sein Mittel effektiv in der Abwehr, aber nicht gesundheitsschädlich sei. Er haderte allerdings mit restriktiven Exportbeschränkungen. Ich könnte in viele Länder exportieren, aber ich darf leider nicht. Hier wünscht er sich vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mehr Entgegenkommen.