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Thorsten Frei gratuliert Regionalverband zu neuen Räumen

Im Räderwerk der Planungsorgane von der Kommunal- bis zur Landesebene spielen die zwölf  Regionalverbände in Baden-Württemberg eine zentrale Rolle. Eine „überdurchschnittlich gute Arbeit“ attestierte Thorsten Frei dem Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg in den zurückliegenden Jahren. Eine vorausschauende Planung für die regionale Gewerbeflächenentwicklung, aber auch Ideen zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur inklusive Ringzug oder neue Vermarktungsmöglichkeiten für die Landwirtschaft hätten die Verbandsregion mit den Landkreisen Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis und Tuttlingen in den vergangenen Jahren deutlich nach vorne gebracht, meinte Thorsten Frei bei dessen Besichtigung der neuen Räumlichkeiten des Regionalverbandes in der Winkelstraße 9 in VS-Schwenningen.

Der Verbandsvorsitzende Jürgen Guse und Verbandsdirektor Marcel Herzberg bestätigten den Eindruck des Bundestagsabgeordneten. Man erfahre inzwischen eine deutlich bessere Unterstützung seitens der Landkreise. Die Grundhaltung sei inzwischen sehr positiv. „Die regionalen Akteure arbeiten inzwischen sehr gut miteinander“, meinte Marcel Herzberg. Und Jürgen Guse ergänzte, „dass ein Umdenkprozess stattgefunden hat. Man hat erkannt, dass gemeinsam allen hilft.“

Guse und Herzberg verweisen dabei gerne auf EU-Programme, von denen man als Regionalverband und einer Stimme für eine ganze Region besser profitiere als einzelne Landkreise oder Kommunen. Kritisch sieht man deshalb den Brexit. „Falls es zum EU-Ausstiegs Großbritanniens als zweitgrößtem Netto-Zahler kommen sollte, werden auch wir weniger Geld für unsere Projekte erhalten“, bedauerte Herzberg, zumal nach den Landwirten die regionale Strukturförderung in Deutschland am meisten Geld als Brüssel erhalte.

Vom neuen Schwerpunkt „Heimat“ im Ministerium des Innern, für Bau und Heimat erhofft sich der Verbandsdirektor neue Impulse in Bezug auf gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und auf dem Land. Dem entgegnete Thorsten Frei, dass dazu ganz sicher die Digitalisierung gehöre, die man mit Nachdruck und Milliardenförderung vorantreibe.

Nicht unproblematisch sieht man die Entwicklung bei den regenerativen Energien. Die Windkraft komme - auch durch Proteste - nicht recht voran und Solarfelder könne man mit Rücksicht auf die Landwirtschaft auch nicht ewig ausbauen, meinte Herzberg.