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Richtfest Standortschießanlage Donaueschingen: „Zukunftsversicherung für Bundeswehrstandort“

Als Zukunftsversicherung für den Standort Donaueschingen bezeichnete Thorsten Frei die Bundeswehr-Standortschießanlage im Wald bei Grüningen, für die am Mittwoch Richtfest gefeiert wurde. Er freue sich, dass der Bund rund 25 Millionen Euro in die Anlage investiere. Noch als Oberbürgermeister der Stadt habe er sich für diese zum Erhalt der Stadtkaserne eingesetzt. Auch wenn die Stadt keinen großen Übungsplatz bieten könne, „darf die Bundeswehr ruhig spüren, dass man alles Machbare für sie tut.“

Die Schießanlage gewähre eine gute Ausbildung der Soldatinnen und Soldaten des Jägerbataillons 292, die sie für ihre Auslandseinsätze, etwa in Mali oder derzeit in 350-Mann-Stärke in Litauen, bräuchten. „Die Landes- und Bündnisverteidigung bleibt“, unterstrich der Abgeordnete, entsprechend wichtig sei die Ausbildung. Und: „Wir benötigen die bestmögliche Sicherheit. Über 70 Jahre in Frieden leben ist mit Blick auf die Geschichte keine Selbstverständlichkeit. Wir müssen dafür sorgen, dass dies in Zukunft so bleibt.“ 

Standortschießanlage Pfaffental:

Zur Sicherstellung der Schießausbildung der Bundeswehr wurde nach der Schließung des nahen Übungsstandorts Immendingen der Bau einer neuen Schießanlage erforderlich. Die neue Anlage besteht aus zwei Langständen mit je sechs, 250 Meter langen Schießbahnen. Sowie drei Kurzstände mit je drei Schießbahnen. Der Bau wurde 2016 begonnen. Die Anlage wird im Juni 2019 nutzbar und wird rund 25 Millionen Euro kosten.

Freuen sich beim Richtfest über den guten Baufortschritt der Standortschießanlage in Donaueschingen (von links): Oberst Alfred Martens, Gabriele Gruninger (Leiterin des Staatlichen Hochbauamts in Freiburg), Thorsten Frei, Klaus Max Rippel (Leitender Baudirektor), Landrat Sven Hinterseh, Projektleiterin Sibylle Goertz, Bürgermeister Bernhard Kaiser sowie drei Zimmerleute der Holzbaufirma Samuel Haller.