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Reiseveranstalter und Reisebüros in der Krise schützen - Insolvenzen verhindern

Zum heutigen Kabinettsbeschluss von Eckpunkten zu einer freiwilligen Gutscheinlösung und zur Abmilderung der Folgen der COVID-19 Pandemie für die Pauschalreisebranche erklärt der Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei:

"Der heutige Beschluss des Bundeskabinetts ist ein erster Schritt auf dem Weg hin zu den dringend erforderlichen Erleichterungen für die Reisebranche. In diesem ersten Schritt sollen freiwillige Gutscheine, die Pauschalreiseveranstalter ihren Kunden ausgeben können, attraktiver gemacht werden. Diese Gutscheine sollen in vollem Umfang gegen Insolvenz abgesichert werden. Ergänzend zur schon bestehenden Absicherung wird dafür eine staatliche Insolvenzsicherung greifen. So soll der Sorge von Kunden begegnet werden, sie könnten im Ergebnis weder Ersatzreise noch Geld zurückerhalten.

Diesem ersten Schritt müssen nun weitere folgen: Unser Ziel muss es sein, die Reiseveranstalter und Reisebüros so zu schützen, dass Insolvenzen so weit wie möglich vermieden werden. Deshalb hat das Bundeskabinett heute außerdem beschlossen, dass sich die Bundesregierung und die Koalitionsfraktionen bis Juni darauf verständigen wollen, Hilfen für die Reiseveranstalter und die Reisebüros zu ermöglichen. Uns ist die dramatische und vielfach existenzbedrohende Lage der mehr als 10.000 Reisebüros und 2.000 Reiseveranstalter in Deutschland sehr bewusst."